Wie alles begann…

Ich wuchs in der MOFA -Zeit und mit den sogenannten 50iger Mopeds auf – an denen, falls man sie nicht neu gekauft bekam, eigentlich immer etwas zu schrauben hatte .Selbst kaufen (der preis lag bei ca. 10 – 20 Mark) war eigentlich Schrott, bei dem aber keines dabei war, was man nicht irgendwie wieder zum Laufen bringen konnte. Mein Vater fuhr ganzjährig – auch im Winter eine BMW R 25/2 . Das „schwere“ Motorrad faszinierte mich und immer wenn „sie“ unbeaufsichtigt stand, war meine Zeit gekommen–reparieren– . Leider ging das meist in die Hose, da ja zum einen nichts kaputt war (vorher) und zum anderen meine Ahnung sich in Grenzen hielt . Aber, wie schon eingangs erwähnt, kam die Zeit wo man sich eben selbst helfen musste . Was ja nicht schlecht war! So lernte ich eben wie ein Motorrad vom A wie Antrieb bis Z wie Zündung funktionierte (ausprobieren mit manchmal Aua da es den google ja noch nicht gab – Gott sei dank). Es wurde dann durch verschiedene Einflüsse die ein Leben so mit sich bringt, etwas ruhiger mit der Schrauberei .

Und 1999 begann für mich die Faszination BMW Motorräder selbst zu restaurieren. In der Art-möglichst viel an Originalteilen aufzuarbeiten und auch so manche nicht zu rettende Teile instand zu setzen . Da kam der Beruf des Werkzeugmachers mehr als recht. Aus dem Hobby wurde ziemlich schnell eine Leidenschaft ( den Unterschied erkennt man daran das man ein Hobby betreibt wenn man Langeweile hat und die Leidenschaft beginnt sobald man eine Sekunde Zeit hat und alles stehen und liegen lässt und sich sofort in der Werkstatt wohlfühlt -ohne etwas zu vermissen) egal was ist!

Werkstatt (1999-2019)

Ausgestattet mit vielen Raritäten und allen nötigen Spezialwerkzeugen die zum größten Teil in eigener Fertigung hergestellt – oder eben über lange Zeit zusammengetragen wurden.

Werkstatt (2020-heute)

Mit mehr Platz und in wundervoller Umgebung können weitere Taten folgen.